Rollenbilder Rollenspiele.
Hirmer

Rollenbilder Rollenspiele.

Rollen, Akteure, Bühnen, Skripte - ein Blick auf die Bildlichkeit dieser Begriffe offenbart uns die Gesellschaft als Theater. Von den paraphrasierten »tableaux vivants« des 19. Jahrhunderts bis hin zum zeitgenössischen Computerspiel präsentiert dieser einzigartige Band in über 300 Farbabbildungen eine Bandbreite an Rollenspielen in der Kunst. Das frühe fotografische Selbstporträt Hippolyte Bayards als Ertrunkener und Selbstmörder, die Aufnahmen von Marcel Duchamps weiblichem Alter Ego »Rrose Sélavy« oder Julika Rudelius« Video junger Männer, die in die Tricks und Kniffe der Macht der politischen Rede eingeführt werden: Sie alle verbindet das performative Spiel mit Rollenbildern. Es können Rollen sein, die im Selbstporträt das »Ich« des Künstlers aufnehmen oder unser Rollenverständnis in Bezug auf soziale Klasse, Ethnie, Geschlecht oder soziale Machtstrukturen kommentieren. (Hirmer Verlag)

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Frölich & Kaufmann

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